Orientiert am Nutzen für den Patienten verfolgen Maßnahmen zur Sicherung und Weiterentwicklung von Qualität in der Medizin folgende Ziele:

- Qualitätsdefizite erkennen

- Verbesserungen implementieren

- Berufsgruppenübergr. einrichtungsint. Qualitätskontr.

- Vergleichbarkeit von Behandlungsergebnissen

- Sicherung der Leistungsqualität bezüglich

  – Stellung der Behandlungsindikation

  – Angemessenheit der Durchführung einer Behandlung

  – Erfüllung der strukt. und sachl. Voraussetzungen

  – Ergebnis

Die Sicherung der Qualität ärztlicher Tätigkeit gewinnt eine umso größere Bedeutung, je komplizierter und offensiver die diagnostischen und therapeutischen Verfahren im Zuge der Entwicklung der modernen Medizin werden. Patientensicherheit und Qualität der anästhesiologischen Versorgung stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. In erster Linie hängen diese von der individuellen persönlichen Zuverlässigkeit und der fachlichen Qualifikation des einzelnen ab. Daneben spielen eine enge interdisziplinäre Kooperation und eine angemessene technisch-apparative Ausstattung eine ganz wesentliche Rolle.

Prozessqualität

Die größtmögliche Sicherheit der Patientenversorgung hängt von einer reibungslosen interdisziplinären Kooperation und einer klaren Kompetenzverteilung sowie von einer zweckmäßigen Organisation der ärztlichen Tätigkeit ab.

Die Implementierung eines Qualitätsmanagement-Systems, das zu ständiger Verbesserung veranlasst, die Zertifizierung durch eine neutrale Prüfstelle und die regelmäßige Rezertifizierung sind die Grundbausteine nachvollziehbarer Qualität.

Die interdisziplinäre Kooperation, die bei ambulanten Operationen besonders wichtig ist, wird durch die Entschliessungen – Empfehlungen – Vereinbarungen  der DGAI/BDA mit den korrespondierenden Fachrichtungen geregelt.

Strukturqualität

Der zweite wesentliche Faktor ist die Strukturqualität, d.h. die räumlichen, apparativen und besonders auch die personellen Voraussetzungen. Trotz betriebswirtschaftlicher Kalkulation übertreffen wir in diesen Bereichen aus Sicherheitsbewußtsein die Mindestanforderungen bei weitem.

Räumliche Struktur

Vorgaben von Gewerbeaufsichtsamt, Gesundheitsamt und der Hygienekommission wurden beim Neubau (Entkernter Altbau) unserer Praxis-Klinik 1999 berücksichtigt. Natürlich wurde nicht nur Wert auf optimierte Ablaufe, sondern auch auf großzügige räumliche Gestaltung gelegt, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Apparative Struktur

Voraussetzungen zur Sicherung der Qualität wurden vom DGAI/BDA klar für die Ausstattung der drei Bereiche Anästhesie-Ambulanz, OP-Saal und Aufwacheinheit definiert. Neben der Erstausstattung zählt natürlich auch der sachgerechte Umgang, die Pflege und die vorgeschriebene Wartung dazu. Eine halbjährliche sicherheits-/medizin-technische Überprüfung durch autorisierte Medizin-Techniker schreibt der Gesetzgeber vor.

Personelle Struktur

In unserer Praxis-Klinik werden Sie von Fachärzten mit höchstem Ausbildungsstandart und langjähriger Erfahrung in allen Methoden der Anästhesie betreut. Regelmäßige Weiterbildung ist Pflicht.

Unsere Anästhesieschwestern haben überwiegend Mehrfachausbildungen (Anästhesie, operative Intensivmedizin, internistische Intensivmedizin, Kinderkrankenpflege, Nephrologie), unsere Arzthelferinnen sind in ihrem Tätigkeitsbereich über Jahre versiert. Alle Angestellten werden regelmäßig weitergeschult.

Ergebnisqualität

Wichtig ist, was am Ende dabei rauskommt!

Die persönliche Wahrnehmung aller Abläufe am und um den Patienten wird bei einem ärztlich geführten Entlassungsgespräch erfasst. Das spiegelt aber nur die momentan subjektive Komponente wieder.

Ca. 30% unserer Patienten nehmen an einem wissenschaftlich fundierten System zur Qualitätssicherung beim ambulanten Operieren (AQS1) teil. Kernstück des Systems ist der AQS1-Fragebogen  mit Arzt- und Patienten-Teil, der den gesamten Ablauf einer ambulanten Operation von der ersten Beratung bis zum postoperativen Verlauf dokumentiert. Hiermit können wir nicht nur eine Bewertung unserer Qualität erfahren, sondern auch unsere Positionierung im Umfeld (Benchmarking).

Zusätzlich führen wir mit allen Operateuren ein Infektionsregister (Surveillance von postoperativen Wundinfektionen in Einrichtungen für das ambulante Operieren gem. §23 Abs.1 lfSG) nach den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert-Koch-Institut. Diese fortlaufende systematische Erfassung erlaubt eine Analyse und Interpretation der Wundinfektionsdaten, die für die Planung und Einführung geeigneter Interventionsmaßnahmen notwendig sind.

Standortbestimmung

Jährlicher Qualitätsbericht

Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG)

Integrierte Versorgungs Verträge (IVV)

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